Palliativ Care und Palliative Gerontopsychiatrie

Lernziele

Ziel der Veranstaltung soll sein, die Lebensqualität von Menschen mit und ohne Demenz in der palliativen Begleitung und Versorgung zu fördern und ihnen einen Tod in Würde zu ermöglichen und das in einer selbst gewählten Umgebung, in der auch die pflegenden Angehörigen begleitet werden in ihrem schmerzlichen Verlust, der vor oder nach dem Tode des Bewohners auftreten kann.

Pflegende und Betreuende können Symptome lindern und individuelle Bedürfnisse und Wünsche aus dem Verhalten und aus nonverbalen Botschaften sensibel ersprüren und reflektieren, um zum Wohlbefinden sterbender Menschen in den letzten Monaten und Wochen beizutragen. Sie können diese Menschen einfühlsam verstehen, begleiten und betreuen.

Lerninhalte

  • Spezielle Bedingung- Gegenwärtige Situation und Statistiken-Palliativ Care
  • Relevante gesetzliche, rechtliche und ethische Grundlagen sowie Aspekte der Qualitätsprüfungsrichtlinien MDK/ Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung
  • Palliative Gerontopsychiatrie- Dementielle Erkrankungen, sozialen und spirituellen Bereich und Handlungsempfehlung
  • Erfassung der Bedürfnisse im physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bereich und Handlungsempfehlung
  • Konzepte zur Sterbebegleitung (Spezielle Pflege und Betreuungsmöglichkeiten bei Menschen mit und ohne Demenz)
  • Schwerpunkt -nicht medikamentöse Therapieverfahren zur Symptomlinderung bei Schmerzen, bei Luftnot, bei Durst, Schluckstörungen, bei Angst und Unruhe, Obstipation Verwirrtheit und Fatigue
  • Ethische Fallbesprechung-Demenz und ethische Entscheidungsfindung
  • Angehörigenintegration/ Begleitung von Angehörigen
  • Hilfen für Helfer
  • Besonderheiten einer Pflegeplanung und diesem Bereich (Umgang mit Risikobereichen in Palliativ Care)

Methoden

Vortrag, Erfahrungsaustausch, fachlicher Input, Arbeit an Fallbeispiele, Workshop


 
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